Erfahrungen und Erlebnisse eines Qi-Gong Kurses von Florian Mohr

Liebe Leserinnen und Leser,

im Folgenden möchte ich Euch von meinen Erfahrungen und Erlebnissen eines Qi-Gong Kurses von Florian Mohr berichten.

 

Qi Gong gehört zur chinesischen Medizin, welche eine über 2000 Jahre alte Heilkunst ist und worauf unterschiedliche therapeutische Grundlagen basieren.

Das Qi Gong kann man ungefähr mit „Arbeiten mit dem Qi“ übersetzen. Qi selbst steht für die Lebensenergie, die Lebendigkeit.

 

Wenn wir müde und kraftlos sind, kann das „Qi“ nicht ungehindert durch unseren Körper, unsere Meridiane fließen. Auch wenn wir Schmerzen haben, wird das „Qi“ gestaut. Aus Sicht der alten Chinesen kann das „Qi“ nur dann ungehindert durch unseren Körper fließen, wenn wir gesund und positiv gestimmt sind. Nur so kann unsere Gesundheit gestärkt werden und unsere körperliche und psychische Verfassung positiv beeinflusst werden. Wer Qi-Gong ausüben möchte, kann seine Selbstwahrnehmung verfeinern und seine Persönlichkeit verändern.

 

Thema von Florian Mohr bei seinem Qi-Gong Kurs waren die acht Brokatübungen (Baduanjin). Diese acht Übungen „im Stehen“ gehören zu den ältesten und berühmtesten Qi-Gong-Übungen. Brokat (jin) steht für einen besonders wertvollen Seidenstoff, der in China sehr geschätzt wurde; er soll die Freude an den Übungen verleihen. Dieser Begriff möchte gleichzeitig die Eleganz, die Feinheit und den Genuss miteinander verbinden – insbesondere beim Praktizieren der Übungen.

 

Bei der Ausübung der einzelnen Brokaten wird auf eine bewusste langsame Ausführung in Kombination mit Atmung und Vorstellung geachtet. Durch die korrekten Bewegungen kann der Übende sich nach und nach entspannen, der Körper wird gestärkt, innere Ruhe kehrt ein und der Geist klärt sich.

 

Ein Beispiel anhand der ersten Übung: „Den Himmel mit den beiden Händen halten“. Hierbei geht es um die Regulation der drei Erwärmer; das sind drei verschiedene Stoffwechselregionen – oberer (Lunge und Herz), mittlerer (Zwerchfell) und unterer (Magen, Milz, Pankreas) Erwärmer.

Oder als weiteres Beispiel die zweite Übung „den Bogen spannen und auf den Adler zielen“, um den Geist, die Atmung und den Kreislauf zu beruhigen.

 

Alles Liebe

Eure Lisa