Im Detail - Was genau passiert eigentlich bei einer myoreflextherapeutischen Behandlung?

Liebe Leserinnen und Leser, heute starte ich mit meinem ersten Blog-Eintrag zur Myoreflextherapie. Ich wünsche Euch viel Neugierde beim Lesen! Alles Liebe und bleibt gesund!

Eure Lisa Reinhard

 

Grundsätzlich ist die Myoreflextherapie ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Sie steht für eine Behandlung am muskulären (myos) System. Über den Bewegungsapparat erhält der Therapeut gleichzeitigen Zugriff auf sämtliche Körperfunktionen und Organe.

 

Es wird versucht über eine fundierte Befragung des Patienten herauszufinden, wann welche Verletzungen/Krankheiten aktiv waren. Daraus können Bewegungsmuster des Patienten abgeleitet werden, welche im Laufe der Zeit Beschwerden bereitet haben können. Für den Therapeuten ergibt sich so ein Behandlungsplan.

Wichtig ist: Ein Muskel allein ist nie verantwortlich für ein Beschwerdebild!

 

Vereinfacht kann man sich das so vorstellen: Über die vom Therapeuten ausgeübte Druckpunktstimulation an Muskelursprüngen/Muskelansätzen wird der „Ist-Zustand“ der Muskulatur gemessen und über aufsteigende Bahnen zum Gehirn weitergeleitet. In unserem Gehirn ist der „Soll-Wert“ der jeweiligen Muskulatur gespeichert. Hier wird verglichen, ob die Werte übereinstimmen – falls nicht, wird das über absteigende Bahnen korrigiert, um Schonhaltungen positiv zu beeinflussen.

 

Wichtig für den Patienten ist auch, zu wissen, dass eine solche Behandlung sehr anstrengend für Körper, Geist und Seele sein kann. So sollte man nicht vergessen, dass durch die Behandlungen die bestehenden Beschwerden durchaus im ersten Moment stärker werden können z.B. in Form von Muskelkater oder auch innerlicher Unruhe.